Da ich gerade meine Rasur wieder aufgefrischt habe, hier meine Frage.
Viele Prostituierte bevorzugen die Totalrasur im Intimbereich und das nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei den Kunden. Mich jedenfalls hat vor Jahren eine Hure darauf gebracht, mich von meiner Lockenpracht, die sie als „Urwald“ bezeichnete, zu trennen. Passt, da ich obenherum ja tendenziell auch immer weniger Haare habe.
Wie sieht das bei Euch aus? Danke für Eure Antworten.
Wem dieser Spruch zugeschrieben wird, weiß ich leider nicht.
Tatsache ist, dass ich eigentlich gestern einen Besuch im BHV machen wollte. Ich habe mich allerdings über irgendeine Kleinigkeit am Arbeitsplatz derart aufgeregt, dass die Lust auf eine Frau plötzlich von der Lust auf Rumpsteak mit Salat und ein Glas Bier verdrängt wurde. Genau das brauchte ich in diesem Moment dringender. Also machte ich mich nicht auf den Weg nach Frankfurt, sondern ins nächste Lokal, um meine Lust zu stillen. Nach dem Konsum ging es mir schon bedeutend besser.
Dann fiel mir dieser Spruch ein (s. Titel). Und ich dachte an mein Alter. Beinahe gleichzeitig. Also, wenn das in Zukunft öfter vorkommt, dann ändere ich den Blogtitel in „Fresssack“ um. Bitte nicht wundern, wenn es soweit ist.
Eine bessere Überschrift fiel mir nicht ein. Sorry…
Den ersten Besuch in diesem Jahr habe ich bei M., meiner Stammfrau absolviert. Sonst läuft zurzeit nicht viel, was auch am Wetter liegt. Bei Schneefall und Blitzeis habe ich nicht viel Lust, mich abends auf dem Weg zu machen. Der Kuschelfaktor der eigenen Wohnung und eines selbst gekochten Essens (auch ein kleines Hobby von mir) dominiert. Und für den Sex hat man sich selbst, Gleitcreme, Phantasie und ggf. noch ein paar unanständige Bilder.
Zum Jahresabschluss hat es mich doch noch einmal in ein Bordell getrieben.
Ich war bei einer Frau, die ich früher oft und gerne besuchte. Eigentlich wollte ich nicht mehr zu ihr, da ich mit zunehmender Erfahrung den Eindruck hatte, dass ihr Service den Kunden vor allem zu einem schnellen Ende bringen sollte. Aber vor allem das wahrgenommene Outfit mit schwarzen, hohen Stiefeln und schwarzen Nylons reizte dann doch. Und zu meiner Freude behielt sie diese Bekleidungsteile auch beim Service an. Außerdem sieht die Frau ziemlich gut aus. Daneben spielte wohl auch die Erinnerung an viele schöne Momente, die sie mir bereitet hat, eine Rolle. Die Entscheidung, sie zu besuchen, fiel durch einen Mix aus Sentimentalität und Geilheit.
An ihrem schnellen Service hatte sich nichts geändert und wären mehr Zimmer offen gewesen, hätte ich sie vielleicht nicht besucht.Aber mir ging es in dem Moment, in dem ich sie gesehen habe, nur darum, dass mein „Outfit-Fetisch“ bedient wurde. Vielleicht treibt es mich im nächsten Jahr ja noch einmal zu ihr.
Nach einiger Zeit habe ich wieder einmal die Location besucht, die ein etwas edleres Ambiente als das Laufhaus bietet.
Ich verbrachte meine Zeit mit einer hübschen dunkelhäutigen Südamerikanerin. Dieser Typ von Frauen zieht mich einfach an. Oft habe ich festgestellt, dass diese Frauen einen sehr zärtlichen Service bieten und den Kunden, in diesem Fall mich, wirklich glauben lassen, seine Zeit mit einer Geliebten zu verbringen. So war es auch bei diesem Besuch.
Sicher, diesen Eindruck zu vermitteln gehört bei manchen Frauen zur gekauften Illusion hinzu und manche Frauen können das besser als andere. Doch obwohl ich auch mit Damen anderer Herkunft schon schöne Momente erlebt habe, behaupte ich nach wie vor, dass gerade dieser Frauentyp mir bisher einen besonderen Service geboten haben. Ich schließe nicht aus, dass ich einem Selbstbetrung unterliege, wahrscheinlich hervorgerunfen durch den exotischen Touch, den das Zusammensein mit diesen Frauen hat. Kann man den Service einer Frau überhaupt an ihrer Herkunft festmachen?
Was nimmt man nicht alles in Kauf, um nach einigen Wochen Abstinenz wieder einmal den Service einer Prostituierten wie J. zu genießen.
Ausgerechnet nach einem Wintereinbruch mit Schneefall machte ich mich mit meinem Hüpfer auf dem Weg, um ins Frankfurter Bahnhofsviertel zu fahren. Bei mir am Abfahrtsort sah alles noch ganz ordentlich aus, aber auf der Autobahn ging es dann sehr schleppend voran. Einige Male dachte ich ans Umkehren, aber dann siegte immer der Trotz. Schließlich war man ja jetzt schon so weit gefahren, dann gibt man sich nicht geschlagen. So erreichte ich das Bahnhofsviertel nach knapp der doppelten der normalen Fahrtzeit. Auch wenn mich J.s Service für die etwas strapaziöse Anfahrt entschädigte, stand der Aufwand in keinem Verhältnis zum Genuss.
Einige Vorteile der kalten Witterung: Ich fand sofort einen Parkplatz und es waren nicht viele Mit-Freier unterwegs.
Nach fast einem Monat Pause habe ich wieder einmal eine Frau besucht.
Ich war bei M., deren Service ich schon so oft in Anspruch genommen habe. So war es auch: bewährt, gut, vom Ablauf eingespielt. An Ms. Bemühungen gibt es keinerlei Zweifel.
Und trotzdem fällt mir auf, dass meine Zufriedenheit nach den Besuchen in letzter Zeit nicht mehr so groß ist, ganz gleich, bei welcher Frau ich war. Die ganz große „Erleichterung“ beim Orgasmus stellt sich nicht ein. Man hat seine Nummer bekommen und unspektakulär beendet. Am Ende frage ich mich, ob es nicht befriedigender gewesen wäre, wenn ich zu Hause geblieben wäre und mir etwas Leckeres gekocht hätte.
Ich schließe nicht aus, dass ich bei einem der nächsten Besuche wieder ein besseres Erlebnis habe und mich fragen, warum ich diese Zeilen geschrieben habe. Oder mir fehlt wieder etwas und ich werde mich fragen, ob meine Pay-6-Zeiten langsam zu Ende gehen.
Nur einmal so zur Lebendmeldung. Zurzeit ist wegen verschiedener unerwarteter Ausgaben ein kurzer Sparkurs angesagt. Daher ruhen auch meine Aktivitäten. Ich bitte um Geduld…