Mein letzter Besuch bei meiner „zweiten Stammfrau“ J. liegt jetzt schon ein paar Tage zurück und fiel eher unter die Rubrik „Porno-Fick“, was ich aber dennoch genossen habe.
Vor kurzem habe ich dann wieder einmal ein etwas edleres Bordell aufgesucht und dort wieder „Pascha“ gespielt (s. „Pascha sein“). Die von mir erwählte Dame verwöhnte mich dann mit bestem Girlfriend-Sex. Vor allem hinsichtlich ihrer Kussbereitschaft, die ja zum Girlfriend-Sex dazugehört, setzte die Frau deutlich positive Akzente. Man hätte fast vergessen können, dass man für die Leistung bezahlt hat, wäre da nicht das Kondom gewesen (dessen Verwendung ich damit auch nicht infrage stellen will).
Seit einigen Jahren wähle ich für mich ein besonderes Erlebnis aus und erkläre es zum „Besuch des Jahres“. Es sieht so aus, dass diese Dame die nie verliehene Trophäe im Jahr 2011 für sich beanspruchen kann. Theoretisch könnte ich ja irgendeine dieser billigen Plastik-Oscars kaufen und bei einem Folgebesuch überreichen. Das hätte wahrscheinlich erhebliche Verwirrung bis zur Hinzuziehung der Ordnungskräfte zur Folge oder gar die Umwidmung des Preises zum Instrument der Deformierung von hbocks Körper, insbesondere seines Kopfes.
Bis zum Jahresende sind es ja auch noch ein paar Tage, aber erfahrungsgemäß nehmen meine Besuche bei Frauen mit dem Vorrücken der Adventszeit ab, die Besuche bei Weihnachtsmärkten allerdings in gleichem Maße zu. Damit sinkt auch die Möglichkeit auf einen weiteren Top-Besuch.
Wie auch immer, wenn ich mich an die letzten „Preisträgerinnen“ erinnere stelle ich fest, dass nicht etwa junge, knackige Vertreterinnen des Gewerbes mir nachhaltig als Anbieterinnen von feinstem Girlfriend-Sex in Erinnerung geblieben sind, sondern eher Damen jenseits der Dreißig, meist sogar schon deutlich in meiner Altersklasse. In bestimmten Kreisen hat sich für diese Frauen die Abkürzung „MILF“ für „Mom I `d Like to F***“ eingebürgert (Ja, ja, ja, wir denken an „Stifler´s Mom“ aus der Teeny-Sex-Komödie „American Pie“). Man kann darüber streiten, ob das eine geschmackvolle Bezeichnung ist oder nicht. Woran liegt es, dass diese Frauen einen derart intensiven Service anbieten? Denken Prostituierte jenseits einer bestimmten Altersschwelle eventuell, dass sie die nicht mehr vorhandene Jugend durch intensive Leistung kompensieren müssen, auch wenn über die Auswahl durch den Freier erst einmal die Optik entscheidet (und zumindest ich habe mich dann ja immer für diese Frauen entschieden)?
Oder ist das wieder, wie so vieles, nur ein rein subjektives Empfinden? Seltsame Fragen für jemanden, der davon profitiert und dies auch weiterhin tun wird.
Bis dann
hbock